Demaurus Hovawart-Zucht2018-11-13T10:15:07+00:00

Nun ist es soweit – die Kleinen sind ausgezogen….

Mittlerweile sind alle 7 Zwerge ausgezogen und unser "Schneewittchen" Sunny ist wieder mit Lenny allein... Die Kleinen sind in ihren Familien gut angekommen und entwickeln sich prächtig. Das war unser erster Wurf und ich [...]

Wir haben eine große Freude mit unserem J-Wurf …

Heute ist meine Rasselbande schon sieben Wochen alt. Die Zeit vergeht viel zu schnell... In zwei/drei Wochen ziehen sie schon aus! Wir haben aber für alle ganz tolle Familien gefunden, dann fällt der nahende [...]

Sie wachsen und wachsen…

Meine Kleinen werden jetzt bissig <3, die Zähne kommen durch, sie spielen schon miteinander und kugeln mit Vergnügen durch die Gegend 🙂 Die Zeit fliegt nur so davon....

Wissenswertes über Hovawart-Hunde

Der Hovawart ist ein eleganter und eigenständiger Wachhund mit einem freundlichen Wesen. Heutzutage ist die Rasse vor allem als Familienhund und Begleithund sehr beliebt. Sein Wesen ist durch eine starke Persönlichkeit geprägt. Konsequenz in der Erziehung und viel Zeit sind deshalb ein Muss. Er ist sehr wachsam und anhänglich, aber sensibel und geselligkeitsbedürftig. Die Energie, Intelligenz und hohe Lernbereitschaft dieser Hunde sollte gefördert und gezielt gelenkt werden. Der Hovawart als Gebrauchshunderasse möchte beschäftigt werden, am besten täglich, sonst kann es leicht passieren, dass er sich seine Aufgaben selbst sucht.

Der Hovawart gilt als Spätentwickler. Seine Wesensentwicklung ist erst im Alter von drei Jahren weitgehend abgeschlossen. Wer sich einen Hovawart Welpen zulegen will, sollte bedenken, dass der Hund mit einer Lebenserwartung von bis zu 14 Jahren lange Zeit ein Teil seines täglichen Lebens sein wird: Tägliche Spaziergänge, ausgiebiges Training und Streicheleinheiten gehören mit einem Hovawart zum Alltag. Er ist nicht gerne alleine und braucht eine konsequente und liebevolle Bezugsperson. Im Idealfall sollte ein Hovawart in einem großen Haus mit umzäuntem Garten leben, den er als sein Territorium bewachen kann.

Rassestandard

Der Hovawart ist eine von der Fédération Cynologique Internationale anerkannte deutsche Gebrauchshunderasse (FCI-Gr. 2, Sek. 2.2, Nr. 190 Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde, Sektion 2: Molossoide, 2.2 Berghunde, mit Arbeitsprüfung).

Charakteristik: Der Hovawart hat einen mittelgroßen, kraftvoll gestreckten Körper, bewegt mit ausgreifendem Gangwerk. Der Kopf ist kräftig, mit breiter, gewölbter Stirn, braunen Augen und dreieckigen Hängeohren. Das auffällige Haarkleid ist lang und leicht gewellt, in drei unterschiedlichen Farben: Schwarzmarken, Blond und Schwarz. Die Geschlechtsunterschiede sind deutlich erkennbar. Der Rüde hat eine Widerristhöhe von 63 bis 70 cm gegenüber der Hündin mit 58 bis 65 cm, deren Kopf auch schlanker ist.

Derbe Bauernhunde als „hovawart“/ „hovewart“ (Mittelhochdeutsch: hova = der Hof und wart = der Wächter, also der Hofwächter) oder auch unter den Benennungen Hovawarth, Hofwart oder Hofward, wurden schon in Schriften des Mittelalters wie der Lex Baiuvariorum, dem Sachsenspiegel oder dem Schwabenspiegel erwähnt, jedoch ohne Beschreibung des Aussehens. Als Hovawart wurden bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts auch Hofhunde allgemein bezeichnet.

Erst Ende des 19. Jahrhunderts wird als Hovawart ein Haus- oder Hofhund beschrieben, der im Aussehen dem heutigen Rassestandard des Hovawarts entspricht. Das Einsatzgebiet dieser Hunde war hauptsächlich das Bewachen des Hofes, aber auch als Zughund fand er Verwendung. Als Anfang des 20. Jahrhunderts Kurt Friedrich König und sein Vater Bertram König nach „überlegsamen Hunden“, d. h. Hunden mit der Fähigkeit zu situationsgerechtem Handeln suchten, stießen sie immer wieder auf diese starkknochigen, lang- oder zotthaarigen Hunde mit Hängeohren.

Die nach dem Ersten Weltkrieg aufkommende Übung, Schutzhunde durch Dressur und Schutzdienst auszubilden, widersprach den Erkenntnissen, die König mit seinen Hunden gemacht hatte, und so kam er im Jahr 1922 auf die Idee, aus diesen Restbeständen eines örtlich vorhandenen, vermeintlich aus dem Mittelalter stammenden typischen Bauernhunds, den Hovawart, zunächst als Zuchtversuch und später in Reinzucht als Rasse zu züchten.

Er kreuzte Neufundländer, Leonberger, Deutsche Schäferhunde und den Kuvasz mit ein, um einen Hund zu erhalten, der vom Äußeren langhaarig und hängeohrig seinen Hunden glich und vom Wesen her ein natürlicher Schutzhund ist; dass er auch einen afrikanischen Wildhund mit einkreuzte, gehört möglicherweise in den Bereich der Legenden. Der Hovawart wurde 1937 als eigenständige Rasse und im Jahre 1964 als Gebrauchshund anerkannt.

Quelle © wikipedia